JESUS WAR KEIN CHRIST

24-02-2018

“Oder wollt ihr etwa sagen, dass Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und die Stämme (Israels) Juden oder Christen waren? Sprich: >>Wisset ihr es besser als Allah?<< Und wer ist ungerechter als derjenige, der ein Zeugnis verbirgt, das er von Allah erhalten hat! Und Allah ist dessen nicht achtlos, was ihr tut.“ (Der edle Koran 2:140)

 

Richtungweisend steht es weiter im Koran geschrieben:

  • “Und sie sagen: ‚Seid ihr Juden oder Christen, dann werdet ihr rechtgeleitet sein.‘ Sprich: ‚Doch! Die Religion Abrahams, der rechtgläubig war und nicht den Götzenanbetern angehörte.‘“ (Der edle Koran 2:135)
  • “Sprich: ‚Allah spricht die Wahrheit. So folgt der Religion Abrahams, des Lauteren im Glauben, der neben Allah keine Götter setzte.‘“ (Der edle Koran 3:95)
  • “Wahrlich, die Religion bei Allah ist der Islam. Und diejenigen, denen die Schrift gegeben wurde, wurden erst uneins, als das wissen zu ihnen gekommen war – aus Missgunst untereinander. Und wer die Zeichen Allahs verleugnet – siehe, Allah ist schnell im rechnen.“ (Der edle Koran 3:19)

Islam – dieses arabische Wort bedeutet “vollständige Unterwerfung und Hingabe“ an Allah, den Einen Gott. Mit diesem Ausdruck bezeichnet Allah selbst im Koran, dem heiligen Buch des Islam, die Religion der Muslime; das Wort “Muslim“ – abgeleitet von derselben Wortwurzel “slm“ wie “Islam“ – bezeichnet denjenigen, “der sich Allah völlig ergeben hat.“

Der Islam ist die ewig gültige Botschaft, die Allah (t) den Propheten seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte übermittelt hat. Sie alle forderten die Menschen auf, sich dem Einen Gott zu ergeben und überbrachten ihnen ein und dieselbe grundlegende Glaubenslehre – auch wenn die Ausprägungen dieser einen Lehre unterschiedlich waren – entsprechend den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen in verschiedenen historischen Zeiträumen. Durch den Propheten Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, würde also der Islam keineswegs als eine neue Lehre begründet, sondern lediglich auf seine endgültig höchste Stufe gehoben. Daher ist es sachlich falsch, den Islam als “Mohammedanismus“ oder die Muslime als “Mohammedaner“ zu bezeichnen.

Spengler (S. 850) bestätigt die obige Erklärung und beschreibt die Fühlweise Jesus als eine “einzige Art und Frömmigkeit, die ebenfalls höhlenhaft genannt werden darf, eine willenlose Ergebung, die das geistige Ich überhaupt nicht kennt und das geistige Wir, das in den beseelten Leib eingegangen ist, als bloßen Widerschein des göttlichen Lichtes empfindet. Das arabische Wort hierfür ist “Islam“, Ergebung, aber “Islam“ war auch die beständige Fühlweise Jesus…“

All diese Argumente sind seit Beginn der Botschaft Mohammads, Allahs Segen und Friede auf ihm, immer die Hauptstreitfrage mit Juden und Christen gewesen. Deshalb sagt Allah (t) im Koran:

“Und wenn Sie mit dir (o Muhammad) streiten, so sprich: ‘Ich habe mich ganz und gar Allah ergeben, und ebenso, wer mir nachfolgt.‘ Und sprich zu jenen, denen die Schrift gegeben wurde, und zu den unbelehrten: ‚Werdet ihr Muslime (d.h. Gottergebene)?‘ Und wenn sie Muslime werden, sind sie geleitet; kehre. Sie sich jedoch ab, so obliegt dir nur die Verkündung. Und Allah durchschaut die Diener.“ (Der edle Koran 3:20)

War Jesus also ein Christ? “Nun, wenn christlicher glaube der Glaube an ihn also den Christus ist, doch gewiss nicht, und selbst wenn er sich als den Christus –“Messias“ – gewusst haben und gar den Glauben an sich als den Christus gefordert haben sollte, so wäre er immer noch kein Christ und nicht als Subjekt des christlichen Glaubens, dessen Objekt er doch ist, zu bezeichnen.“ (Bultmann, Rudolf: War Jesus Christ?, in: Der Spiegel Nr. 15/1966)


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