DIE WERTLOSE DUNYA

02-08-2017

Zu den Sitten und Manieren der Salaf gehörte, dass sie das Diesseits für unbedeutend hielten, da der Gesandte Allahs (sallallahu alayhi wa sallam) sagte:
“Das Diesseits ist im Vergleich zum Jenseits so, als ob einer von euch seinen Finger in den Ozean taucht und dann schaut, was er davon genommen hat.” (Sahih Muslim)

Er (sallallahu alayhi wa sallam) sagte auch:

„Wenn das Diesseits bei Allah so viel gelten würde, wie der Flügel einer Mücke, so hätte Er einem Ungläubigen nicht erlaubt, auch nur einen Schluck davon zu genießen.“ (at-Tirmidhi)

Malik ibn Dinar (rahimahullah) sagte: Hütet euch vor dem Zauberer, der die Herzen der Gelehrten verzaubert, und sie von Allah, dem Erhabenen, ablenkt (d.h. der Welt). Ihre Natur ist hässlicher als der Zauber von Harut und Marut, denn deren Zauber trennte einen Mann von seiner Frau, wohingegen die Welt einen Diener von seinem Herrn trennt.“

Hasan al-Basri (rahimahullah) pflegte zu sagen: „Wir haben gewisse Personen getroffen, für die diese Welt wie etwas Anvertrautes war, das sie dem Eigentümer wieder zurückgeben mussten. Sie sahen, dass sie nichts darin besaßen, so reisten sie leicht ins Jenseits.“

Abdullah ibn Mubarak (rahimahullah) sagte: „Die Welt ist das Gefängnis des Gläubigen. Die beste Tat im Gefängnis ist die Geduld und das Bezwingen des Zornes. Der Gläubige hat kein Land in der Welt. Sein Land wird morgen dort im Jenseits sein.“

Einer der Salaf pflegte zu sagen: „Wenn du Allah nahe sein willst, dann stelle eine eiserne Wand zwischen dich und deine Begierden.“

[Min Akhlaq as-Salaf von Ahmad Fareed]


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