DER GLAUBE AN DAS VERBORGENE

Alle Menschen auf der Welt, Mann und Frau, Jung und Alt, Arm und Reich, Soldat und Zivil werden bezüglich ihrer Nationen, Staaten, Stämme, Rassen und Hautfarbe in zwei Gruppen geteilt: a) die Regierenden und b) die Regierten.

02-08-2017

Lasst uns folgende Tatsachen unterstreichen und darüber nachdenken!
Die Existenz der Sonne ist eine Tatsache. Würde die Sonne aufhören zu existieren, wenn einer, der blind ist, die Sonne nicht sieht und deswegen nicht daran glaubt, dass die Sonne doch existiert?

Eins sollten wir nicht vergessen, und zwar, dass es nicht möglich ist, alles, was existiert, durch unsere Augen zu erblicken. Sind wir zum Beispiel in der Lage, unsere Seele und unseren Geist zu sehen? Nur weil wir diese nicht sehen, heißt das, dass wir Tote ohne Seelen und ein paar Verrückte ohne Verstand sind? Sind wir etwa imstande, vor der Einschaltung des Fernsehapparats den Ton und das Bild einer Fernsehsendung durch unsere Ohren und Augen wahrzunehmen? Werden die Töne und die Bilder etwa aufhören zu existieren, wenn wir sie nicht hören und sehen können?

Nun wollen wir mal gründlich nachdenken:
Wie in der Küche der Tee, dessen Zutaten vollständig bereitstehen, nicht von selbst zubereitet und die vielen verschiedenen Speisen nicht von selbst fertig gekocht werden können, wäre es nun zu fragen, wie die Sonne, der Mond, die unzählige Sterne, verschiedene Gase, die Erde, die Ozeane und Flüsse auf der Welt, die Meere, die Meeres- und Landtiere, Pflanzen und wir Menschen von selbst ins Dasein gerufen wurden? Wie entwickeln sich Lebewesen im Ei von selbst in verschiedenen Farben? Wie kamen das Leben, die Organe, die Federn in das Ei herein, obwohl das Ei weder ein Loch noch einen Sprung hat? Wer und in welchen Fabriken hat man uns im Schoß unserer Mutter unsere Organe, Blutkreislaufs-, Verdauungs- und Gelenksysteme zur Verfügung gestellt, obwohl wir selbst nicht imstande sind, uns selbst und unseren Kindern Organe und Seelen zur Verfügung zu stellen? Wer gab uns eine Seele? Wer hat unsere DNA und Millionen von Zellen gebildet? Wer hat ihnen diese Fähigkeiten erteilt? Was verlangt Er von uns gegen all das, was Er uns gab? Auf diese Fragen erteilt Allah, der Erhabene im Koran die folgende Antwort:

„Wir haben sie erschaffen und ihrer Beschaffenheit Festigkeit verliehen, und wenn Wir wollen, können Wir andere ihresgleichen an ihre Stelle setzen.“ (Der edle Koran 76:28)

„Er ist der Kenner des Verborgenen und des Sichtbaren, der Allmächtige, der Barmherzige, Der alles gut gemacht hat, was Er erschuf. Und Er begann die Schöpfung des Menschen aus Ton. Hierauf machte Er seine Nachkommenschaft aus einer unbedeutend erscheinenden Flüssigkeit. Dann formte Er ihn und hauchte ihm von Seinem Geist ein. Und Er hat euch Gehör und Augenlicht und Herzen gegeben. Doch euer Dank ist recht gering.“
(Der edle Koran 32:6-9)

„Wenn Er ein Ding will, lautet Sein Befehl nur: „Sei!“ –und es ist.“ (Der edle Koran 36:82)

Ist es nicht Allah, der Erhabene, Der uns in solcher Veranlagung aus dem Nichts ins Dasein gerufen hat? Wer ist der Urheber all dessen, was wir aufgezählt haben, wenn wir dabei behaupten, dass für jede Tat einen Täter geben muss? Wird etwa Allah, der Erhabene, deswegen aufhören zu existieren, weil wir nicht sehen können, wer all dieses erschaffen hat? Ist die Gesinnung, an das nicht zu glauben, was man nicht sehen kann, nicht etwa die unzeitgemäße Idee der Unwissenden? Wenn wir auch selbst nicht an das glauben sollten, was wir nicht sehen können, so sollten wir uns folgende Frage stellen: Sind wir wohl unzeitgemäße Menschen, so dass man unseren Köpfen den Gedanken einprägen konnte, nicht an das zu glauben, was man nicht sehen kann, um uns zu solchen Menschen zu machen, die diesen Gedanken vertreten?

Wäre es ein Ausweg, nicht zu glauben?
Wir nehmen mal einen Augenblick an, wir würden nicht daran glauben, dass wir jemals Hunger bekommen. Daher sollten wir verzichten einkaufen zu gehen. Wenn wir unser Geld nicht für Lebensmittel ausgeben, würden wir somit keinen Verlust erleiden. Aber die Tatsache ist jedoch, dass wir regelmäßig Hunger bekommen und nötigenfalls einkaufen gehen müssen, wofür wir einiges bezahlen müssen. Wäre es vielleicht möglich, dass wir nach unserem Tod nicht begraben werden, wenn wir nicht an den Tod glauben? Wenn man jedoch ohne Glauben den Tod findet, wird er von einer ewigen Pein heimgesucht, die Allah, der Erhabene, solchen verheißen hat. All das zeigt uns ganz deutlich, dass wir jener Verantwortung nicht entlastet werden, die uns diese Tatsachen bringen, auch wenn wir an diese Tatsachen nicht glauben und sie nicht akzeptieren mögen. Aus allem, was vorgenannt worden ist, stellen sich folgende Ergebnisse heraus: Die Verleugnung des Leben nach dem Tode ist niemals eine Rettung davor, im Grab und am Jüngsten Tag zur Verantwortung gezogen zu werden und vor der Peinigung durch das Höllenfeuer.

Alle Menschen auf der Welt, Mann und Frau, Jung und Alt, Arm und Reich, Soldat und Zivil werden bezüglich ihrer Nationen, Staaten, Stämme, Rassen und Hautfarbe in zwei Gruppen geteilt:
a) die Regierenden und
b) die Regierten.

Dass alle Menschen auf der Welt glücklich oder unglücklich sind, und dass sie ihre Rechte bekommen oder diesbezüglich ausgebeutet werden, verwirklicht sich zwischen diesen zwei Gruppen der Menschen. Dass alle Menschen auf der Welt ein friedliches Leben führen können, ohne dabei unterdrückt und ihres Fleißes ausgebeutet werden zu müssen, wird erforderlich machen, dass die beiden Gruppen an die folgenden Fragen denken und über deren Antworten bewusst werden müssen: Was ist die Gerechtigkeit? Wer sollte die Grenzen der Gerechtigkeit ziehen? Wer sollte das tun, um die Gerechtigkeit walten zu lassen und damit die Menschen in Frieden leben können? Bei wessen Bestimmung der Grenzen entsteht die Ungerechtigkeit?

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